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Die Studie hatte zum Ziel, das von der Objektifizierungstheorie (Fredrickson & Roberts, 1997) vorgeschlagene Modell hinsichtlich seiner Anwendung auf die sexuelle Funktion von Frauen zu testen. Eine Stichprobe von 116 Frauen füllte Fragebögen zur Selbst-Objektifizierung, zu den vorgeschlagenen Konsequenzen, zur Beziehungzufriedenheit und zur sexuellen Funktion aus. In Übereinstimmung mit den Vorhersagen der Theorie stand die Selbst-Objektifizierung in Beziehung zu Körperbeschämung und Erscheinungsangst, die wiederum mit Selbstbewusstsein während sexueller Aktivitäten und mit verringerter sexueller Funktion in Verbindung standen. Frauen in einer exklusiven Beziehung berichteten von weniger Selbstbewusstsein während sexueller Aktivitäten als Frauen, die nicht in einer Beziehung waren. Für die erstgenannte Gruppe erwies sich die Zufriedenheit mit ihrer Beziehung als der wichtigste Prädiktor für die sexuelle Funktion. Es wurde schlussgefolgert, dass die Objektifizierungstheorie einen nützlichen Rahmen für ein vertieftes Verständnis der sexuellen Funktion von Frauen bietet.
Steer et al. (Sa,) untersuchten diese Frage.