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Zusammenfassung: Warum führte die Regierung von Theresa May das Narrativ über 'Global Britain' ein und wie entwickelte sich dieses Narrativ und manifestierte sich im Diskurs über die Außenpolitik des Vereinigten Königreichs in den folgenden Jahren? Wir argumentieren, dass der Brexit die Identität der Außenpolitik des Vereinigten Königreichs belastete und dass das Narrativ 'Global Britain' als Mittel zur Konsolidierung dieser Identität entstand – in einer Zeit, die von Unsicherheit und politischem Tumult geprägt war. Die Forschung zur ontologischen Sicherheit hat theorisiert, wie Staaten Narrative nutzen, um ihre Identitäten wiederherzustellen und zu stabilisieren, wenn sie ontologisch unsicher werden. Es wurde jedoch nicht ausreichend behandelt, wie sich diese Narrative entwickeln und unter welchen Bedingungen sie bei wichtigen Zielgruppen Anklang finden. Wir schlagen vor, dass identitätskonsolidierende Narrative effektiver sind, wenn sie in vertrauten Räumen und Kontexten verankert sind – was wir Heimatgebiete nennen. Wir zeigen, wie das Füllen von 'Global Britain' mit Inhalten einen Prozess darstellte, der von existenzieller Angst über die zukünftige Rolle des Landes hin zu einer Verankerung der britischen Außenpolitik in und um solche Heimatgebiete führte. Bei der Verfolgung des Aufkommens und der Evolution des Narrativs 'Global Britain' im offiziellen britischen Diskurs stellen wir fest, dass 'Global Britain' allmählich auf zwei sichere narrative Grundlagen fokussierte: zuerst Sicherheit und Verteidigung; und zweitens die Anglosphäre und Euro-Atlantik.
Haugevik et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.
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