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Die Anzahl, die zur Behandlung erforderlich ist – die Anzahl der Patienten, die behandelt werden müssen, um ein unerwünschtes Ergebnis zu verhindern – ist ein weit verbreitetes Maß. 1 2 Sie wird zunehmend berechnet, indem absolute Risikodifferenzen in Studien, die in Metaanalysen einbezogen sind, zusammengefasst werden. 3 4 Diese Option ist in statistischer Software und in der Cochrane-Datenbank für systematische Bewertungen verfügbar. 5 6 In diesem Papier untersuchen wir die zusammengefassten Zahlen, die zur Behandlung erforderlich sind, die aus Studien und Metaanalysen von Interventionen zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen abgeleitet wurden. Wir zeigen, dass eine zusammengefasste Zahl, die zur Behandlung erforderlich ist, irreführend sein kann, aufgrund der Variation der Ereignisraten in den Studien, Unterschiede in den betrachteten Ergebnissen, Auswirkungen von säkularen Trends auf das Krankheitsrisiko und Unterschiede im klinischen Setting. Die Zahl, die zur Behandlung erforderlich ist, sollte abgeleitet werden, indem die relativen Risikominderungen durch Behandlungen, die von Studien oder Metaanalysen geschätzt wurden, auf relevante Basisrisiken für verschiedene Patientengruppen angewendet werden. Dies liefert eine Reihe möglicher Zahlen, die in verschiedenen Patientengruppen erforderlich sind. ### Zusammenfassungspunkte Zahlen, die zur Behandlung erforderlich sind, werden oft verwendet, um Behandlungseffekte klinisch relevant zusammenzufassen. Sie werden aus dem Basisrisiko ohne Behandlung und der Risikominderung, die mit der Behandlung erreicht wird, abgeleitet. Zahlen, die zur Behandlung erforderlich sind, sind empfindlich gegenüber Faktoren, die das Basisrisiko verändern, wie das betrachtete Ergebnis, die Merkmale der Patienten, säkulare Trends bei Inzidenz und Fallsterblichkeit sowie das klinische Setting. Zusammengefasste Zahlen, die zur Behandlung erforderlich sind, die aus Metaanalysen abgeleitet wurden, können ernsthaft irreführend sein, da das Basisrisiko zwischen den Studien oft erheblich variiert. Die Anwendung der zusammengefassten relativen Risikominderungen, die aus Metaanalysen oder einzelnen Studien berechnet wurden, auf das Basisrisiko, das für spezifische Patientengruppen relevant ist, ergibt eine nützliche Zahl, die zur Behandlung erforderlich ist. Die für die Studie ausgewählten Interventionen umfassten die Verwendung von Statinen zur Senkung der Cholesterinkonzentrationen in der primären und sekundären Prävention der koronaren Herzkrankheit.7 …
Smeeth et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.