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ZWECK: Weibliche sexuelle Dysfunktion ist weit verbreitet, jedoch nicht gut definiert oder verstanden. Wir haben bestehende Definitionen und Klassifikationen der weiblichen sexuellen Dysfunktion bewertet und überarbeitet. MATERIALIEN UND METHODEN: Ein interdisziplinäres Konsenskonferenzgremium, bestehend aus 19 Experten für weibliche sexuelle Dysfunktion aus 5 Ländern, wurde vom Sexual Function Health Council der American Foundation for Urologic Disease einberufen. Eine modifizierte Delphi-Methode wurde verwendet, um Konsensdefinitionen und -klassifikationen zu entwickeln und auf dem bestehenden Rahmen der Internationalen Klassifikation der Krankheiten-10 und DSM-IV: Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen der American Psychiatric Association aufzubauen, die auf psychiatrische Störungen beschränkt waren. ERGEBNISSE: Die Klassifikationen wurden erweitert, um psychogene und organische Ursachen für Störungen des Verlangens, der Erregung, des Orgasmus und des sexuellen Schmerzes einzuschließen. Ein wesentliches Element des neuen diagnostischen Systems ist das Kriterium der "persönlichen Belastung". Insbesondere wurden neue Definitionen für Störungen der sexuellen Erregung und des hypoaktiven Sexualverlangens entwickelt, und eine neue Kategorie der nichtkoitalen sexuellen Schmerzstörung wurde hinzugefügt. Darüber hinaus wurde ein neues Subtypisierungssystem für die klinische Diagnose entwickelt. Leitlinien für klinische Endpunkte und Ergebnisse wurden vorgeschlagen, und wichtige Forschungsziele und -prioritäten wurden identifiziert. FAZIT: Wir empfehlen die Verwendung des neuen diagnostischen und Klassifikationssystems für weibliche sexuelle Dysfunktion, das auf physiologischen sowie psychologischen Pathophysiologien und einem Kriterium der persönlichen Belastung für die meisten diagnostischen Kategorien basiert.
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Rosemary Basson
University of British Columbia
Jennifer R. Berman
Illumina (United States)
Arthur L. Burnett
Johns Hopkins University
The Journal of Urology
University of British Columbia
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Basson et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/6a1062a21406dce28afca608 — DOI: https://doi.org/10.1016/s0022-5347(05)67828-7