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Ein sozialkonstruktivistischer Ansatz wurde in unserer Fallstudienanalyse angewendet, um das Ortsempfinden und die Wahrnehmung der Landschaft der ansässigen Bevölkerung zu erforschen. Die Feldforschung wurde in drei ländlichen ungarischen Mikroregionen durchgeführt, die auf Grundlage einer durch statistische Analyse entwickelten Typologie ausgewählt wurden. Die zentrale Fragestellung der Studie geht davon aus, dass die Art und Weise, wie Menschen den Ort benennen, an dem sie leben, Ausdruck ihres Ortsempfindens ist und dass sie mit ihren Wahrnehmungen über die engere Umgebung sowie den allgemeinen Einstellungen zu ländlicher oder städtischer Landschaft verbunden ist. Um diese Hypothese zu überprüfen, untersuchten wir in drei Mikroregionen, wie Menschen ihre eigene Wohngegend benennen, wie sie sich zur Landschaft und Lebensweise auf dem Land verhalten und wie sie ihre eigene Lokalität in ihren eigenen Worten (positive und negative Aspekte) beschreiben. Basierend auf den Analysen wurden drei verschiedene Landschaftswahrnehmungstypen umreißt, die mit drei Arten der Platzbenennung verbunden waren: (i) eine „naturverbundene“ Wahrnehmung in Bezug auf geografische Ortsnamen; (ii) eine „kulturhistorische“ Identifikation in Verbindung mit kulturellen Namen und (iii) eine auf „Lifestyle-Dienstleistungen“ fokussierte Landschaftswahrnehmung, die mit administrativen Ortsnamen verknüpft ist.
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Bernadett Csurgó
University of Applied Science Budapest
Gergely Horzsa
Institute for Sociology
Márta Kiss
Corvinus University of Budapest
Land
Corvinus University of Budapest
Institute for Sociology
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Csurgó et al. (Die,) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/6a106a7c5725bbd5cc60fa24 — DOI: https://doi.org/10.3390/land12081528