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Kollektive Wirksamkeit, der Glaube einer Gruppe an ihre Fähigkeiten, ein Ziel zu erreichen, ist eine wichtige organisatorische Eigenschaft, die wiederholt mit dem Schülererfolg in Verbindung gebracht wird. Es gibt jedoch wenig wissenschaftliche Arbeiten, die die Voraussetzungen kollektiver Wirksamkeit spezifizieren. Um diese Lücke zu schließen, untersucht diese Studie einen potenziellen Prädiktor kollektiver Wirksamkeit: die sozialen Netzwerke von Lehrern. Die Autoren verwenden Netzwerk- und Regressionsanalysen, um die Beziehung zwischen Netzwerkdichte, Netzwerkzentralisierung und kollektiver Wirksamkeit in 20 Mathematikabteilungen von Mittelschulen in zwei großen städtischen Bezirken über 3 Jahre hinweg zu erforschen. Kollektive Wirksamkeit hatte eine signifikante Beziehung zur Dichte, jedoch nicht zur Zentralisierung, wenn man die Demografie der Schulen berücksichtigt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Netzwerkdichte für Reformen zur schulischen Verbesserung. Entscheidungsträger müssen Politiken in Betracht ziehen, die den Aufbau eines dichten Netzwerks unterstützen, was die kollektive Wirksamkeit erhöhen und letztendlich den Schülererfolg steigern könnte.
Berebitsky et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.