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Zwischen 6 und 10 Monaten verbessert sich die Fähigkeit des Säuglings, zwischen einheimischen Sprachlauten zu unterscheiden, während die gleiche Fähigkeit, zwischen fremden Sprachlauten zu unterscheiden, abnimmt. Unsere Studie zielte darauf ab, zu bestimmen, ob diese Wahrnehmungsverengung einzigartig für Sprache ist oder auch auf die Gesichtsverarbeitung zutreffen könnte. Wir testeten die Diskriminierung von menschlichen und Affengesichtern bei 6-Monate alten, 9-Monate alten und Erwachsenen unter Verwendung des visuellen Vergleichsverfahrens. Nur die jüngste Gruppe zeigte eine Diskriminierung zwischen Individuen beider Arten; ältere Säuglinge und Erwachsene zeigten nur Belege für die Diskriminierung ihrer eigenen Art. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Phänomen der "Wahrnehmungsverengung" eine allgemeinere Veränderung der neuronalen Netzwerke darstellen könnte, die an der frühen Kognition beteiligt sind.
Pascalis et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.