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ZIELE: Etablierung von Referenzwerten für sowohl die bequeme als auch die maximale Gehgeschwindigkeit sowie Beschreibung der Zuverlässigkeit der Messungen der Gehgeschwindigkeit und der Korrelation ausgewählter Variablen mit diesen. DESIGN: beschreibend und querschnittlich. METHODEN: Probanden waren 230 gesunde Freiwillige. Die Gehgeschwindigkeit wurde über einen 7,62 m langen Bodenabschnitt gemessen. Tatsächliche und nach Körpergröße normierte Geschwindigkeit wurden bestimmt. Die Muskelkraft der unteren Extremitäten wurde mit einem tragbaren Dynamometer gemessen. ERGEBNISSE: Die mittlere bequeme Gehgeschwindigkeit lag zwischen 127,2 cm/s für Frauen in ihren Siebzigern und 146,2 cm/s für Männer in ihren Vierzigern. Die mittlere maximale Gehgeschwindigkeit lag zwischen 174,9 cm/s für Frauen in ihren Siebzigern und 253,3 cm/s für Männer in ihren Zwanzigern. Beide Messungen der Gehgeschwindigkeit waren zuverlässig (Koeffizienten > oder = 0,903) und korrelierten signifikant mit dem Alter (r > oder = -0,210), der Körpergröße (r > oder = 0,220) und der Kraft von vier gemessenen Muskelaktionen der unteren Extremitäten (r = 0,190-0,500). Die Muskelaktionen, die am stärksten mit der Gehgeschwindigkeit korrelierten, waren die nicht-dominante Abduktion des Hüftgelenks (bequeme Geschwindigkeit) und die Knieextension (maximale Geschwindigkeit). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese normativen Werte sollten Klinikern einen Referenzwert geben, an dem die Leistung von Patienten in einer Vielzahl von Situationen verglichen werden kann. Es ist zu erwarten, dass die Gehgeschwindigkeit bei älteren Personen sowie bei Personen mit geringerer Körpergröße und schwächerer Muskulatur der unteren Extremitäten reduziert ist.
Richard W. Bohannon (1997) untersuchte diese Frage.
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