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Zusammenfassung Die COVID‐19-Pandemie hat die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Sicherheit von Frauen unverhältnismäßig gefährdet. Laut der Weltgesundheitsorganisation sind bis Mai 2023 weltweit fast 7 Millionen Menschen an dem Virus gestorben. Während COVID‐19 eine unmittelbare Bedrohung für die Leben von Menschen auf der ganzen Welt darstellte, führten die Verknüpfungen von Geschlecht, Rasse, ethnischer Zugehörigkeit und Klasse zu unterschiedlichen Konsequenzen der globalen Pandemie. Mit einem Fokus auf überschneidende Identitäten untersucht diese Sonderausgabe, wie Frauen während der Pandemie verletzlicher wurden, und schlägt vor, welche Politiken und Interventionen dazu beitragen würden, gegen solche Risiken abzufedern. In dieser Ausgabe verwenden die Autoren empirische, Übersichts- und politische Einflussarbeiten, um zu demonstrieren, wie Frauen, insbesondere solche mit anderen marginalisierten überschneidenden Identitäten, von COVID‐19 betroffen waren. Die Autoren dieser Sonderausgabe untersuchen die Auswirkungen von COVID‐19 auf die physische, emotionale und reproduktive Gesundheit von Frauen sowie auf Sicherheitsfragen. Die einzigartige Rolle, die Frauen in der Mutterschaft und Pflege innerhalb ihrer Haushalte, am Arbeitsplatz und in ihren Gemeinschaften spielen, bedeutet, dass diese Gefährdung weitreichende und potenziell generationsübergreifende Auswirkungen hat. Darüber hinaus ist klar, dass empirisch fundierte Maßnahmen der Sozialpolitik und der Ressourcenreaktionen entscheidend sind.
Fulcher et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.