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Mitglieder desselben Haushalts zeigen im Durchschnitt ähnliche Wahlverhalten, aber wie viel von dieser Korrelation kann dem Verhalten der anderen Person im Haushalt zugeschrieben werden? Das Entwirren und Isolieren der einzigartigen Effekte des Peer-Verhaltens, von Auswahlprozessen und von kongruenten Interessen ist eine Herausforderung für alle Studien über zwischenmenschlichen Einfluss. Diese Studie schlägt ein sorgfältig gestaltetes placebo-kontrolliertes experimentelles Protokoll vor und verwendet es, um dieses Identifikationsproblem zu überwinden. Während eines Face-to-Face-Wahlkampferexperiments, das Haushalte mit zwei wahlberechtigten Personen anvisiert, wurden die Bewohner, die die Tür öffneten, entweder einer Wahlaufrufbotschaft (Behandlung) oder einem Recycling-Appell (Placebo) ausgesetzt. Die Wahlbeteiligung der Person im Haushalt, die die Tür nicht öffnete, ermöglicht es, die Ansteckung zu messen. Beide Experimente zeigen, dass 60 % der Neigung zu wählen auf das andere Mitglied des Haushalts übertragen wird. Dieses Ergebnis deutet auf einen Mechanismus hin, durch den Normen zur Bürgerbeteiligung angenommen werden und Paare im Laufe der Zeit ähnlicher werden.
David W. Nickerson (Fr.) hat diese Frage untersucht.