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Diese Studie untersucht kritisch die Reaktionen von Überlebenden sexueller Übergriffe (Menschen mit Erfahrungen sexueller Übergriffe) und von denen, die Überlebende kennen (die mit Menschen mit Erfahrungen sexueller Übergriffe bekannt sind und/oder eng verbunden sind), auf ein verpflichtendes Online-Bildungsprogramm zu sexuellen Übergriffen auf dem Campus unter Verwendung sowohl quantitativer Umfragedaten (N = 1.899) als auch qualitativer Narrative (n = 41) aus einer Stichprobe von Studierenden an einer großen Universität im Süden, mit besonderem Augenmerk auf Geschlecht, sexuelle Identität, Rasse, Ethnizität, Universitätserlebnisse (Studentensport, studentische Verbindungen, LGBTQ lesbisch, schwul, bisexuell und transgender, queer Ally-Programme) und die Überschneidungen zwischen diesen Identitäten und Zugehörigkeiten. Die quantitativen Ergebnisse zeigen, dass das Wissen/der Status als weiblicher Überlebender positiv mit unterstützenden Einstellungen gegenüber dem Bildungsprogramm für sexuelle Übergriffe verbunden ist, während das Wissen/der Status als männlicher Überlebender negativ mit der Unterstützung des Programms verbunden ist. Darüber hinaus sind das weibliche Geschlecht, schwul/lesbisch zu sein, schwarz/afrikanisch-amerikanisch, asiatisch/pazifisch, einheimisch/Alaska-Indianer oder einer anderen Rasse anzugehören und Mitglied einer Schwesternschaft zu sein, signifikant mit unterstützenden Einstellungen zum Bildungsprogramm für sexuelle Übergriffe verbunden. Darüber hinaus zeigten qualitative Analysen, dass die Mehrheit der persönlichen Erzählungen von Überlebenden traumatische/auslösende Reaktionen anzeigt, während die meisten derjenigen, die Erzählungen über das Kennen von Überlebenden lieferten, lobenswerte Reaktionen angaben. Insgesamt bietet die aktuelle Studie empirisch fundierte Implikationen für Bildungsprogramme zu sexuellen Übergriffen, die die Erfahrungen von Überlebenden und von denen, die Überlebende kennen, anerkennen, mit dem übergeordneten Ziel, zu bestimmen, wie man am besten die Bedürfnisse der Studierenden erfüllt.
Worthen et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.