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STUDIENE ZIELE: Etwa 8-10% der Allgemeinbevölkerung leidet an chronischer Insomnie, während 20-30% der Bevölkerung zu einem beliebigen Zeitpunkt Insomnie-Symptome (d.h. schlechten Schlaf) aufweisen. Allerdings haben nur wenige longitudinale Studien die Risikofaktoren der natürlichen Geschichte schlechten Schlafs untersucht, und keine hat die Rolle polysomnografischer (PSG) Variablen betrachtet. DESIGN: Repräsentative longitudinale Studie. SETTING: Schlaflabor. TEILNEHMER: Aus einer zufälligen Stichprobe der allgemeinen Bevölkerung von 1.741 Erwachsenen der Penn State Kohorte wurden 1.395 nach 7,5 Jahren nachverfolgt. MESSUNGEN: Vollständige medizinische Untersuchung und 1-Nacht-PSG zu Beginn und Telefoninterview bei der Nachverfolgung. ERGEBNISSE: Die Häufigkeit von neu aufgetretenem schlechtem Schlaf betrug 18,4%. Physische (z.B. Fettleibigkeit, Schlafapnoe und Geschwür) und psychische (z.B. Depression) Gesundheitszustände sowie Verhaltensfaktoren (z.B. Rauchen und Alkoholkonsum) erhöhten die Wahrscheinlichkeit für aufgetretenen schlechten Schlaf im Vergleich zu normalem Schlaf. Die Raten für persistierenden, remittierten und schlechten Schlaf, die eine chronische Insomnie entwickelten, lagen bei 39%, 44% bzw. 17%. Risikofaktoren für persistierenden schlechten Schlaf waren körperliche Gesundheitszustände in Kombination mit psychologischem Stress. Kürzere objektive Schlafdauer und eine Familiengeschichte von Schlafproblemen waren Risikofaktoren für schlechten Schlaf, der sich in eine chronische Insomnie entwickelte. FAZIT: Schlechter Schlaf scheint primär ein Symptom körperlicher und psychischer Gesundheitszustände zu sein, während die Persistenz schlechten Schlafs mit psychologischem Stress assoziiert ist. Wichtig ist, dass Schlafapnoe mit neu aufgetretenem schlechtem Schlaf, jedoch nicht mit chronischer Insomnie assoziiert zu sein scheint. Schließlich legt diese Studie nahe, dass eine objektiv kurze Schlafdauer bei schlechten Schläfern ein biologischer Marker für genetische Prädisposition zur chronischen Insomnie ist.
Fernández‐Mendoza et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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