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Internationale Belege haben die gebaute Umwelt als aktives Element der Entwicklung von Schülern mit Autismus-Spektrum-Störung (ASD) positioniert; dennoch besteht eine Lücke in der empirischen Quantifizierung dieser Beziehung und vor allem in ihrer dimensionalen Hierarchisierung, eine Lücke, die in städtischen Bildungskontexten mit begrenzter Infrastruktur, wie sie in Lateinamerika vorkommen, noch ausgeprägter ist. Vor diesem Hintergrund und mit dem Ziel, empirische Beweise zu liefern, um Gestaltungsentscheidungen in vergleichbaren Kontexten zu leiten, analysierte die vorliegende Studie die Assoziation zwischen multisensorischer Architektur und der kognitiven Entwicklung von Schülern mit ASD in einem Zentrum für spezielle Grundbildung (CEBE) in San Miguel, Lima Metropolitana, und ordnete die Ergebnisse in eine dimensionale Hierarchie ein, die es ermöglicht, die relative Stärke jedes räumlichen Kriteriums zu vergleichen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein nicht-experimentelles, querschnittliches und korrelationales Design gewählt, bei dem die kognitive Entwicklung durch Proxy-Informanten (insbesondere durch unmittelbare Familienmitglieder mit täglichem und nachhaltigem Kontakt zu den Schülern) bewertet wurde, da Schüler mit ASD Einschränkungen beim standardisierten verbalen Selbstbericht aufweisen. Auf dieser Grundlage vervollständigten 101 Proxy-Informanten über die Plattform QuestionPro einen strukturierten Fragebogen mit 24 Likert-Skalen-Einheiten, die zuvor durch Expertengutachten, explorative Faktoranalysen und Analysen der internen Konsistenz validiert wurden; anschließend wurden inferenzielle Analysen unter Verwendung von Spearmans Rho durchgeführt, um der nicht-normalen Natur der Daten Rechnung zu tragen. Die Ergebnisse zeigten eine positive und statistisch signifikante Assoziation zwischen multisensorischer Architektur und kognitiver Entwicklung und ermöglichten zudem, diese Beziehung dimensional zu ordnen: auf der Seite der gebauten Umwelt hatten die physisch-räumlichen Bedingungen die größte Assoziationsstärke, gefolgt von den Umweltbedingungen und schließlich den funktionalen Bedingungen; auf der kognitiven Seite trat Konzentration als die Dimension hervor, die am sensibelsten auf die Umgebung reagierte, gefolgt von Selbstregulation und Zugänglichkeit. In ihrer Gesamtheit bietet diese empirische Hierarchisierung Architekten, Bildungsadministratoren und therapeutischen Teams einen praktischen Orientierungsrahmen, um Gestaltungsentscheidungen in Kontexten mit begrenzter Infrastruktur zu priorisieren und trägt damit zur Erfüllung der nachhaltigen Entwicklungsziele 3 und 11 bei, die Gesundheit mit integrativen städtischen Umgebungen verbinden.
Saavedra-Torres et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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