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Das Wissen darüber, wie digitale Systeme ergonomisch gestaltet, benutzerfreundlich und auf den Benutzer, den Kontext und die Aufgabe optimiert werden können, existiert seit einiger Zeit. Trotz dessen gibt es immer noch zu viele Beispiele für neu gestaltete digitale Gesundheitssysteme, die schlecht entworfen sind und sowohl die Arbeitsumgebung des Gesundheitspersonals als auch die Patientensicherheit negativ beeinflussen könnten. Dies könnte an einer Lücke zwischen dem theoretischen Wissen über Design und Ergonomie und der praktischen Umsetzung dieses Wissens beim Erwerb und der Entwicklung digitaler Gesundheitssysteme liegen. Darüber hinaus finden Diskussionen über die Digitalisierung häufig auf einer allgemeinen Ebene statt und riskieren, die Art der direkten Interaktion mit dem digitalen System zu vernachlässigen. Dies ist problematisch, da es auf dieser detaillierten Ebene sind, dass Fragen zur Arbeitsumgebung und zur Patientensicherheit in der Praxis auftauchen. In diesem Papier veranschaulichen wir solche Probleme mit zwei Szenarien, die sich mit zeitgemäßen elektronischen Gesundheitsakten befassen, basierend auf Feldstudien in zwei Gesundheitseinrichtungen. Wir argumentieren, dass die aktuellen Methoden und Werkzeuge zur Gestaltung und Bewertung digitaler Systeme im Gesundheitswesen sowohl dem ganzheitlichen Niveau als auch den Details der Interaktion und Ergonomie Rechnung tragen müssen. Zudem muss anerkannt werden, dass Gesundheitsfachkräfte weder Designer noch Ingenieure sind, weshalb die Erwartungen an sie während der Entwicklung digitaler Systeme realistisch sein müssen. Wir schlagen drei Wege zu einer nachhaltigen digitalen Arbeitsumgebung im Gesundheitswesen vor: (1) bessere Werkzeuge zur Bewertung der digitalen Arbeitsumgebung im Feld; (2) generische Formulierungen qualitativer Anforderungen in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Anpassung an den Benutzer, Kontext und Aufgabe, die in der Beschaffung verwendet werden; und (3) die Einführung digitaler Ergonomie als umfassendes Konzept, das mehrere der ergonomischen Herausforderungen (einschließlich physischer, kognitiver und organisatorischer Aspekte) erfasst, die mit der Implementierung und Nutzung digitaler Systeme verbunden sind.
Persson et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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