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Es wurde behauptet, dass die Entdeckung von Assoziationsregeln gut geeignet ist für Anwendungen der Warenkorbanalyse, um Regelmäßigkeiten im Kaufverhalten der Kunden aufzudecken. Darüber hinaus deuten aktuelle Arbeiten darauf hin, dass die Entdeckung interessanter Regeln tatsächlich nur innerhalb eines mikroökonomischen Rahmens angegangen werden kann. Diese Studie integriert die Entdeckung häufiger Itemsets mit einem (mikroökonomischen) Modell zur Produktauswahl (PROFSET). Das Modell ermöglicht die Integration sowohl quantitativer als auch qualitativer (Fachwissen) Kriterien. Verkaufsdaten aus einem vollautomatisierten Lebensmittelladen werden verwendet, um die Wirksamkeit des Modells im Vergleich zu einer Heuristik für die Produktauswahl, die auf produktspezifischer Rentabilität basiert, zu demonstrieren. Wir zeigen, dass wir durch die Verwendung häufiger Itemsets in der Lage sind, das Cross-Selling-Potenzial von Produktartikeln zu identifizieren und diese Informationen für eine bessere Produktauswahl zu nutzen. Darüber hinaus zeigen wir, dass die Auswirkungen von Entscheidungen zur Produktzusammenstellung auf die Gesamtprofitabilität der Auswahl leicht durch Sensitivitätsanalysen bewertet werden können.
Brijs et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.