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Auch wenn das Spielen von Videospielen für die meisten Menschen eine gesunde Freizeitaktivität ist, zeigt eine Minderheit von verwundbaren Nutzern ein exzessives Nutzungsverhalten, das mit negativen Konsequenzen (z. B. psychosoziale Fehlanpassung, Schlafstörungen) und funktionalen Beeinträchtigungen verbunden ist. Die vorliegende Studie zielt zunächst darauf ab, psychologische Faktoren zu identifizieren, die dazu beitragen, stark engagierte (aber gesunde) Spieler von problematischen Spielern zu unterscheiden. Zu diesem Zweck verwendeten wir einen Clusteranalysenansatz, um verschiedene Gruppen von Spielern basierend auf ihren Profilen der Leidenschaft für das Spielen (unter Verwendung des Dualistischen Modells der Leidenschaft) zu identifizieren. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Studie ist es, unter Verwendung von überwachten maschinellen Lernen zu untersuchen, wie Symptome einer Spielsucht, die im Rahmen von Substanzgebrauchsstörungen evaluiert wurden (z. B. Toleranz, Entzug), mit harmonischer und/oder obsessiver Leidenschaft für das Spielen verbunden sein könnten. Es wurden drei distincte Cluster von Spielern anhand ihrer Leidenschaftsprofile identifiziert, darunter risikobehaftete Spieler, engagierte Spieler und Gelegenheitsspieler. Überwachte maschinelle Lernalgorithmen identifizierten, dass spezifische Symptome der Spielsucht (Salienz, Stimmungänderung, Toleranz, niedriger Konfliktniveau) überwiegend mit harmonischer Leidenschaft, während andere (Entzug, hoher Konfliktniveau, Rückfall) direkter mit obsessiver Leidenschaft verbunden waren. Unsere Ergebnisse unterstützen die Relevanz von personenorientierten Ansätzen zur Behandlung von problematischem Spielen.
Infanti et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.