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HINTERGRUND: Substanzgebrauchsstörungen (SUDs) betreffen weltweit etwa 35 Millionen Menschen und sind mit starken Entzugserscheinungen, Stress und Veränderungen des Gehirns verbunden. Achtsamkeitsbasierte Interventionen (MBIs) können die negativen psychosozialen Folgen von SUDs mildern, aber die zugrunde liegende Neurobiologie ist unklar. Neu aufkommende Erkenntnisse wurden systematisch aus fMRI-Studien über MBI-assoziierte Veränderungen in der Gehirnfunktion bei SUDs und deren Zusammenhänge mit Achtsamkeit, Drogenmenge und Verlangen synthetisiert. METHODEN: Es wurden PsycINFO, Medline, CINAHL, PubMed, Scopus und Web of Science durchsucht. Sieben Studien erfüllten die Einschlusskriterien. ERGEBNISSE: Gruppen-Zeit-Effekte zeigten, dass MBIs bei SUDs (6 Tabak und 1 Opioid) mit Veränderungen in der Funktion von Gehirnwegen assoziiert waren, die mit Achtsamkeit und Sucht in Verbindung stehen (z. B. anteriorer cingulärer Kortex und Striatum), was mit höherer Achtsamkeit, geringerem Verlangen und weniger Drogenmenge korrelierte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Evidenz für fMRI-bezogene Veränderungen mit MBI bei SUD ist derzeit begrenzt. Weitere fMRI-Studien sind erforderlich, um zu identifizieren, wie MBIs das abweichende Gehirnverhalten bei SUDs mildern und die Genesung fördern.
Lorenzetti et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.