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Glücksspiel ist ein verbreitetes Freizeitverhalten. Etwa 5% der Erwachsenen haben Schätzungen zufolge Probleme mit dem Glückspiel. Die schwerste Form des Glückspiels, das pathologische Spielen (PG), wird als psychische Erkrankung erkannt. Zwei alternative, nicht mutually exclusive Konzeptualisierungen von PG betrachten es als eine Störung im obsessiv-kompulsiven Spektrum und als eine 'verhaltensbezogene' Sucht. Die am besten geeignete Konzeptualisierung von PG hat wichtige theoretische und praktische Implikationen. Daten deuten auf eine engere Beziehung zwischen PG und Substanzgebrauchsstörungen hin als zwischen PG und obsessiv-kompulsiver Störung. Dieser Artikel wird Daten zur Neurobiologie von PG überprüfen, seine Konzeptualisierung als Verhaltenssucht in Betracht ziehen, Impulsivität als zugrunde liegendes Konstrukt diskutieren und neue bildgebende Erkenntnisse präsentieren, die die neuralen Korrelate von Craving-Zuständen bei PG im Vergleich zu denen bei Kokainabhängigkeit untersuchen. Es werden Implikationen für Präventions- und Behandlungsstrategien erörtert.
Marc N. Potenza (Fr.) hat diese Frage untersucht.
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