Es gibt divergierende Trends in der mit metabolischen Risikofaktoren verbundenen Sterblichkeit durch ischämische Herzkrankheit zwischen Nordamerika (rückläufig) und Südasien (zunehmend), was signifikante regionale Disparitäten hervorhebt.
Hintergrund: Der Einfluss metabolischer Risikofaktoren auf die ischämische Herzkrankheit (IHD) zeigt erhebliche regionale Variabilität. Diese Studie zielt darauf ab, die Sterblichkeitstrends der letzten drei Jahrzehnte in zwei kontrastierenden Regionen Nordamerikas (NA) und Südasien (SA) zu analysieren, wobei der Fokus auf alters- und geschlechtsspezifischen Variationen liegt. Methoden: Daten aus der Global Burden of Disease (GBD) Datenbank 1990-2021 wurden im Joinpoint Regression Program verwendet, um die jährlichen prozentualen Veränderungen (APC) und die durchschnittlichen jährlichen prozentualen Veränderungen (AAPC) zu berechnen. Die Sterberaten-Trends wurden nach Alter und Geschlecht disaggregiert und anschließend innerhalb und zwischen den NA- und SA-Populationen verglichen, wobei die statistische Signifikanz auf P < 0,05 festgelegt wurde. Ergebnisse wurden grafisch dargestellt, mit Sterberaten pro 100.000 auf der y-Achse und Jahren auf der x-Achse. Ergebnisse: Eine allgemeine Abnahme der Sterberaten wurde in NA festgestellt, während SA einen allgemeinen Anstieg zeigte. Alterspezifische Stratifikationen ergaben, dass ältere Erwachsene in NA eine höhere Basissterberate hatten und einen ausgeprägteren Rückgang im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen erlebten. Im Gegensatz dazu zeigte die ältere Bevölkerung in SA einen signifikanten Anstieg der Sterberaten, während die jüngeren Erwachsenen keine signifikante Veränderung aufwiesen. Geschlechtsspezifische Analysen wiesen auf erhebliche Rückgänge der Sterberaten sowohl bei Männern als auch bei Frauen in NA hin, während die Männer in SA einen schärferen Anstieg zeigten und die Frauen in SA keine signifikante Veränderung erfuhren. Fazit: Unsere Studie zeigte divergierende Trends in der mit metabolischen Risikofaktoren verbundenen IHD-Sterblichkeit zwischen NA und SA, wobei signifikante Variationen über Alters- und Geschlechtergruppen hinweg zu beobachten sind, was die Notwendigkeit unterstreicht, die sozioökonomischen, umweltbedingten und genetischen Determinanten zu untersuchen, die diese Disparitäten antreiben.
Nadeem et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.