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Hintergrund: Die soziale Angststörung (SAD) ist eine weit verbreitete und behindernde psychische Erkrankung bei Erwachsenen, die mit signifikanter funktioneller Beeinträchtigung, verringerter Lebensqualität und erheblichem persönlichem sowie gesellschaftlichem Aufwand verbunden ist. Frühere Meta-Analysen haben hauptsächlich einzelne nicht-pharmakologische Interventionen für SAD bewertet, aber nur wenige Evidenzsynthesen haben die relative Wirksamkeit mehrerer nicht-pharmakologischer Ansätze innerhalb eines einheitlichen Analyse-Rahmens verglichen. Infolgedessen bleibt die vergleichende Wirksamkeit dieser Interventionen unklar. Methoden: Wir haben die Cochrane Library, EBSCO, PubMed, Web of Science und Embase von der Gründung bis zum 3. November 2025 nach randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zu nicht-pharmakologischen Interventionen für Erwachsene mit SAD oder klinisch relevanten sozialen Angstsymptomen durchsucht. Das Risiko einer Verzerrung wurde mit dem Cochrane RoB 2-Tool bewertet, und die Evidenzsicherheit wurde anhand von GRADE evaluiert. Es wurde eine frequentistische Netzwerkanalyse mit Zufallseffekten durchgeführt, und die Ergebnisse wurden als standardisierte Mittelwertdifferenzen (SMDs) mit 95% Konfidenzintervallen (CIs) ausgedrückt. Ergebnisse: Insgesamt wurden 104 RCTs mit 10.708 Teilnehmern einbezogen. Im Vergleich zu Kontrollbedingungen waren die meisten nicht-pharmakologischen Interventionen mit signifikanten Reduktionen der Schwere sozialer Angst verbunden. Basierend auf SUCRA-Werten rangierten kognitive Verhaltenstherapie (CBT; 86,4%; SMD = -0,80, 95% CI: -0,92 bis -0,68), Kombinationstherapie (CT; 71,7%; SMD = -0,74, 95% CI: -1,00 bis -0,47) und Psychotherapie (PT; 70,7%; SMD = -0,73, 95% CI: -0,92 bis -0,54) unter den effektiveren Interventionen. Explorative Subgruppenanalysen deuteten darauf hin, dass CBT bei den höher eingestuften Interventionen blieb, unabhängig vom Entwicklungsgrad des Landes, der Interventionsdauer, der Ausgangsschwere und dem Bereitstellungsformat. Die Evidenzsicherheit war jedoch überwiegend niedrig bis moderat, und die Ergebnisse der Subgruppen sollten mit Vorsicht interpretiert werden. Schlussfolgerung: Diese Netzwerkanalyse integriert direkte und indirekte Evidenz zu nicht-pharmakologischen Interventionen bei sozialer Angst bei Erwachsenen. CBT, CT und PT scheinen zu den effektiveren Ansätzen zu gehören, obwohl das Vertrauen in vergleichende Schätzungen begrenzt bleibt. Diese Erkenntnisse können die gemeinsame Entscheidungsfindung und Implementierungsplanung unterstützen und verdeutlichen die Notwendigkeit gut gestalteter Vergleichsstudien sowie konsistenter Berichterstattung zur Stärkung vergleichender Schlussfolgerungen. Registrierung der systematischen Überprüfung: PROSPERO (CRD420251179037).
Xiong et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.