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HINTERGRUND: Der Arbeitsplatz wird als Rahmen für Interventionen genutzt, um Krankheitsabwesenheit zu verhindern und zu verringern, unabhängig von den spezifischen medizinischen Bedingungen und Diagnosen. ZIELE: Einen Überblick über die allgemeine Wirksamkeit aktiver Interventionen am Arbeitsplatz zu geben, die darauf abzielen, Krankheitsabwesenheit zu verhindern und zu verringern. METHODEN: Wir haben am 27. Dezember 2011 systematisch in PubMed, Embase, Psych-info und ISI Web of Knowledge recherchiert. Einschlusskriterien waren (i) Teilnehmer über 18 Jahre mit einer aktiven Rolle in der Intervention, (ii) Intervention, die teilweise oder vollständig am Arbeitsplatz oder auf Initiative des Arbeitsplatzes durchgeführt wurde und (iii) berichtete Krankheitsabwesenheit. Zwei Gutachter screeneten unabhängig Artikel, extrahierten Daten und bewerteten das Risiko von Verzerrungen. Eine narrative Synthese wurde verwendet. ERGEBNISSE: Wir identifizierten 2036 Artikel, von denen 93 im Volltext bewertet wurden. Siebzehn Artikel wurden eingeschlossen (2 mit niedrigem und 15 mit mittlerem Risiko von Verzerrungen), mit insgesamt 24 Vergleichen. Fünf Interventionen aus vier Artikeln reduzierten die Krankheitsabwesenheit signifikant. Wir fanden moderate Hinweise darauf, dass graduierte Aktivitäten die Krankheitsabwesenheit verringerten, und begrenzte Hinweise darauf, dass das Sheerbrooke-Modell (eine umfassende multidisziplinäre Intervention) und die kognitive Verhaltenstherapie (CBT) die Krankheitsabwesenheit reduzierten. Es gab moderate Hinweise darauf, dass Bildung am Arbeitsplatz und körperliche Bewegung die Krankheitsabwesenheit nicht reduzierten. Für andere Interventionen waren die Hinweise unzureichend, um Schlussfolgerungen zu ziehen. FAZIT: Die Übersichtsarbeit ergab begrenzte Hinweise darauf, dass aktive Interventionen am Arbeitsplatz im Allgemeinen nicht wirksam waren, um die Krankheitsabwesenheit zu reduzieren, aber es gab moderate Hinweise auf einen Effekt für graduierte Aktivitäten und begrenzte Hinweise auf die Wirksamkeit des Sheerbrooke-Modells und der CBT.
Odéen et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.