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HINTERGRUND: Defizite, die für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) charakteristisch sind, einschließlich schlechter Aufmerksamkeit und inhibitorischer Kontrolle, werden zumindest teilweise durch Faktoren gemildert, die die Aufmerksamkeit erhöhen, was auf ein hypodopaminergisches Belohnungsdefizit hindeutet. Aufmerksamkeitsausfälle sind mit einer verringerten Deaktivierung des Standardmodusnetzwerks (DMN) verbunden, einem verteilten Gehirnsystem, das normalerweise während Aufgaben, die Aufmerksamkeit für die externe Welt erfordern, deaktiviert wird. Es wurde gezeigt, dass die aufgabenbezogene DMN-Deaktivierung bei ADHS im Vergleich zu Kontrollen verringert ist. Wir haben die Hypothese aufgestellt, dass motivationale Anreize, um Geschwindigkeit gegen Zurückhaltung auszubalancieren, das Engagement bei einer Aufgabe zur inhibitorischen Kontrolle erhöhen und die DMN-Deaktivierung bei ADHS verstärken würden. Wir haben auch die Hypothese aufgestellt, dass Methylphenidat, ein indirekter Dopaminagonist, dazu tendieren würde, abnormale Muster der DMN-Deaktivierung zu normalisieren. METHODEN: Wir erhielten funktionelle Magnetresonanztomographie-Bilder von 18 Methylphenidat-reaktiven Kindern mit ADHS (DSM-IV kombiniert Subtyp) und 18 paarweise abgestimmten typischen entwicklungsfähigen Kindern im Alter von 9 bis 15 Jahren, während sie eine zeitlich gesteuerte Go/No-go-Aufgabe durchführten. Wir manipulierten den motivationalen Anreiz, um Geschwindigkeit der Reaktion gegen inhibitorische Kontrolle auszubalancieren, und testeten Kinder mit ADHS sowohl unter Methylphenidat als auch ohne. ERGEBNISSE: Als Kinder mit ADHS nicht unter Methylphenidat waren und der Aufgabenanreiz niedrig war, war die ereignisbezogene DMN-Deaktivierung signifikant verringert im Vergleich zu Kontrollen, aber die beiden Gruppen unterschieden sich unter hohen motivationalen Anreizen nicht. Die Modulation der DMN-Deaktivierung durch Anreize bei den Kindern mit ADHS ohne Methylphenidat war statistisch signifikant und signifikant größer als bei typischen Entwicklungskindern. Als Kinder mit ADHS unter Methylphenidat waren, wurde die motivationalen Modulation der ereignisbezogenen DMN-Deaktivierung aufgehoben, und es war in beiden motivationalen Bedingungen keine Verringerung im Vergleich zu ihren typischen Entwicklungspeers ersichtlich. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Während einer Aufgaben zur inhibitorischen Kontrolle zeigen Kinder mit ADHS eine erhöhte motivationalen Schwelle, bei der aufgabenrelevante Stimuli ausreichend auffällig werden, um das DMN zu deaktivieren. Die Behandlung mit Methylphenidat normalisiert diese Schwelle, wodurch ihr Muster der aufgabenbezogenen DMN-Deaktivierung von dem typischer entwickelter Kinder nicht zu unterscheiden ist.
Liddle et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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