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Zusammenfassung Der Artikel untersucht zwei Fotografien der Erde, die während des Apollo-Weltraumprogramms 1968 und 1972 aufgenommen wurden, als Darstellungen der Erde, deren kartografische Bedeutung weniger wichtig ist als ihre Beziehungen zur zeitgenössischen westlichen geografischen Vorstellung. Earthrise und AS17-148-22727 sind einzigartig als Augenzeugenausschnitte des terrakottalen Globus. Sie werden im historischen Kontext des Sehens und der Darstellung interpretiert, in dem die westliche Kultur den Globus durchweg mit Christentum und Imperialismus assoziiert hat. Der Aufsatz fasst bestimmte technische Aspekte der Apollo-Weltraumfotografie zusammen, untersucht die Ikonographie der beiden Bilder und platziert sie in den kulturellen Kontexten des zwanzigsten Jahrhunderts, sowohl bei militärischen als auch bei zivilen Luftansichten, der Luftfotografie und der Geopolitik, während er besonderes Augenmerk auf den beherrschenden Blick legt, der mit diesen Praktiken verbunden ist, sowie auf die speziell amerikanische Nutzung globaler Ikonographie in der Nachkriegszeit. Bestimmte Texte strukturierten die frühe kulturelle Interpretation der Apollo-Fotografien, insbesondere die Schriften des amerikanischen modernistischen Intellektuellen Archibald MacLeish, der Astronauten selbst und der amerikanischen Presse. Diese Texte produzieren zwei unterscheidbare, aber verwandte Interpretationen, hier als Eine-Welt und Ganz-Erde bezeichnet. Die jeweiligen Verwendungen der Apollo-Weltraumfotografien als globale räumliche und umweltbezogene Bilder in den letzten zwei Jahrzehnten offenbaren ihre Bedeutung für die Gestaltung bestimmter Aspekte der zeitgenössischen westlichen geografischen Vorstellung.
Denis Cosgrove (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.
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