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Ziel dieser longitudinalen Mixed-Methods-Studie war es, zu verstehen, ob weibliche akademische Schülerinnen, die vorhatten, Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwesen oder Mathematik (MINT) zu studieren, zwei Jahre später tatsächlich in solchen Studiengänge eingeschrieben wurden und wie diese Frauen diesen Prozess rückblickend wahrnahmen. Die Ergebnisse zeigten eine hohe Persistenz der Absichten der Schülerinnen, eine Karriere in MINT-Bereichen zu verfolgen. Im Vergleich zu Schülerinnen, die in die Sozialwissenschaften oder Geisteswissenschaften gingen, wiesen MINT-Studierende höhere Kompetenzen in Mathematik auf und legten mehr Wert auf die Verfolgung von Forschungsaktivitäten. Die qualitative Analyse ergab, dass Lernenserfahrungen, elterliche Unterstützung und Vorbilder entscheidend für die Studienwahl der Schülerinnen waren. Bereits seit ihrer Kindheit haben diese Schülerinnen ein Gefühl der Identität als Wissenschaftlerinnen entwickelt. Die Autoren diskutieren die Implikationen ihrer Ergebnisse für das Lehren und Lernen in K--12-Klassenräumen.
Buschor et al. (Mo.,) haben diese Frage untersucht.
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