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Dieser Artikel untersucht kritisch das extraterritoriale Asylverfahren, das durch das Italien-Albanien-Abkommen etabliert wurde, und argumentiert, dass es von traditionellen EU-Externalisierungsstrategien abweicht und neue rechtliche Herausforderungen mit sich bringt. Durch die Analyse der Kriterien, die vom Gerichtshof der Europäischen Union verwendet werden, um zu bestimmen, ob Situationen, die nicht ausdrücklich durch das EU-Recht geregelt sind, in dessen Anwendungsbereich fallen, zeigt der Artikel, dass die Prüfung von Asylanträgen in Albanien die Anwendbarkeit des Unionsrechts auslösen könnte, trotz der territorialen Einschränkungen vieler EU-Rechtsvorschriften im Asylbereich. Außerdem wird untersucht, wie dieses System die Effektivität und Integrität des CEAS untergraben und bestimmte Bestimmungen der Charta verletzen kann. Der Artikel schließt mit einem Plädoyer für ein Eingreifen des EuGH, um die Beziehung zwischen extraterritorialen Asylverfahren und EU-Recht zu klären und rechtliche Sicherheit sowie eine konsistente Anwendung des Unionsrechts sicherzustellen.
Leo et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.