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:Interorganisationale Netzwerke sind ein gängiger kooperativer Ansatz zur Bewältigung komplexer Probleme wie öffentliche Gesundheit, nationale Sicherheit, Bildung und Armut. Während ein Konsens darüber besteht, dass Netzwerke ein tragfähiger Ansatz für diese Themen sind, ist unklar, welche Faktoren zu einer effektiven kollaborativen Leistung führen. Ein Problem bei der Leistungsbewertung ist das Fehlen ausreichender Bewertungs- und Evaluierungsmethoden und folglich von empirischen Daten. Diese Studie wendet ein auf der Literatur basierendes konzeptionelles Modell an und untersucht die Merkmale der Netzwerkmitglieder sowie deren Wahrnehmungen von Erfolg, um festzustellen, inwieweit die Übereinstimmung der Mitglieder über Ergebnisse zwischen den Netzwerken variiert und welche Merkmale der Mitglieder von Netzwerken höhere Erfolgslevels oder eine höhere Uneinigkeit über den Erfolg berichten. Diese Studie trägt zur Literatur über kollaborative Leistung bei, indem sie eine bisher beispiellose große N (n = 98) Datenmenge interorganisationaler (gesamter) Netzwerke analysiert, um das konzeptionelle Modell empirisch zu testen. Die Ergebnisse zeigen, dass höheres Vertrauen und größere Ressourcenbeiträge höhere wahrgenommene Erfolgsebenen unter den Mitgliedern eines Netzwerks vorhersagen. Ein zweites Modell, bei dem Uneinigkeit über den Erfolg die abhängige Variable ist, mehr Ressourcen und höhere Diversität vorhersagt, sagte höhere Levels an Uneinigkeit über den Erfolg voraus. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Literatur zu interorganisationalen Netzwerken die Vorteile der Netzwerkvielfalt überbetont und dass Vielfalt tatsächlich die Wahrnehmungen von Erfolg behindern kann.
Varda et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.