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In den letzten Jahren hat die Anzahl der schwarzen gewählten Amtsträger dramatisch zugenommen. Obwohl Schwarze immer noch kaum 1 Prozent der gewählten Amtsträger im Land ausmachen, kann ihre zunehmende politische Macht nicht geleugnet werden. In "Schwarze Vertretung und Stadtpolitik" konzentrieren sich Albert K. Karnig und Susan Welch auf die Wahl von Schwarzen zu Bürgermeister- und Stadtratssitzen und verwenden die aktuellsten Daten, die für mehr als 250 Städte verfügbar sind. Sie behandeln zwei zentrale Fragen: Welche Bedingungen fördern die Chancen von Schwarzen, in öffentliche Ämter gewählt zu werden? Hat die Wahl von Schwarzen in kommunale Ämter einen Einfluss auf die Stadtpolitik? Bei der Untersuchung der Faktoren, die der Wahl von Schwarzen in öffentliche Ämter zugrunde liegen, stellten die Autoren fest, dass die Ressourcen der afroamerikanischen Gemeinschaft selbst - die Größe sowie die Bildung und das Einkommen der schwarzen Bevölkerung - die besten Prädiktoren für den politischen Erfolg von Schwarzen sind. Die Bewertung der Auswirkungen schwarzer gewählter Amtsträger auf die Stadtpolitik stellt möglicherweise ihre eindringlichste und bedeutendste Erkenntnis dar. Städte mit schwarzen Bürgermeistern haben größere Zuwächse bei den sozialen Ausgaben gehabt als ähnliche Gemeinschaften ohne schwarze Bürgermeister. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Wahl von Schwarzen in Bürgermeisterämter daher mehr als nur symbolische Konsequenzen für die öffentliche Politik haben kann.
Liebert et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.