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Unternehmen operieren in einer Umgebung, die zunehmend von digitaler Technologie durchdrungen ist. Die Einbeziehung digitaler Technologie in Produkte, Dienstleistungen und Abläufe hat erhebliche Auswirkungen darauf, wie Unternehmen Wettbewerbsvorteile erlangen und aufrechterhalten können. Traditionelle strategische Modelle von Wettbewerbsvorteilen wie die Branchenstrukturansicht, die ressourcenbasierte Sichtweise oder der Ansatz der dynamischen Fähigkeiten basieren auf Annahmen, die in den heutigen digitalen Umgebungen an Gültigkeit verlieren. Die Digitalisierung verändert radikal die Natur von Produkten, den Prozess der Wertschöpfung und vor allem die Wettbewerbsumgebung der Unternehmen. Diese Studie trägt zu einem besseren Verständnis bei, wie Unternehmen in dieser digitalen Wirtschaft einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil erzielen können: Sie umreißt eine netzwerkzentrierte Sichtweise, die die Wettbewerbsumgebung der Unternehmen erklärt, die mit digitaler Technologie und ihren Möglichkeiten konfrontiert sind. Basierend auf der netzwerkzentrierten Sichtweise können die Unternehmen Wettbewerbsvorteile erzielen, indem sie aktiv die digitale Umgebung gestalten (d.h. eine Logik der Effektuation anwenden) und durch die gemeinschaftliche Wertschöpfung der vernetzten Unternehmen in der digitalen Umgebung. Das Rahmenwerk kann Unternehmen helfen, Strategien zu entwerfen und zu schaffen, um Wettbewerbsvorteile in einer digitalen Wirtschaft zu erlangen und aufrechtzuerhalten.
Koch et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.