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Zusammenfassung In den letzten 20 Jahren hat sich die südafrikanische Hochschulbildung erheblich verändert, beeinflusst von globalen Trends, nationalen Entwicklungszielen und dem Druck lokaler Bildungsimperativen im Kontext einer digital vernetzten Welt. Verschiebungen in technologiegestützten pädagogischen Praktiken und in Diskursen über Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hatten unterschiedliche Auswirkungen auf die Hochschulbildung. Dieses Papier bietet einen Rückblick auf eine 20-jährige Reise des technologiegestützten Lernens in der südafrikanischen Hochschulbildung. Eine chronologische Analyse der Literatur wird in vier Phasen präsentiert: Phase 1 (1996–2000), Phase 2 (2001–05), Phase 3 (2006–10) und Phase 4 (2011–16). In Phase 1 wurde Technologie hauptsächlich für Drill und Übung, computerunterstützten Unterricht verwendet, mit wachsendem Bewusstsein für die digitale Kluft. In Phase 2 konzentrierten sich die Institutionen größtenteils auf den Aufbau von IKT-Infrastruktur, die Demokratisierung von Informationen, die Entwicklung von Richtlinien und Forschung; sie suchten den Vergleich der Effektivität des Unterrichts mit oder ohne Technologie. Während Phase 3 begannen die Institutionen, IKT in ihre strategischen Richtungen einzubeziehen, Debatten über die digitale Kluft konzentrierten sich auf epistemologischen Zugang, und sie begannen auch, Forschung mit einer pädagogischen Agenda durchzuführen. In Phase 4 rückten mobiles Lernen und soziale Medien in den Vordergrund. Die Forschungsagenda schwenkte von der Frage, ob Studierende Technologie nutzen würden, zu der Frage, wie das, was die Studierenden bereits nutzen, zur Transformation von Lehr- und Lernpraktiken genutzt werden kann. Das Papier schließt mit der Feststellung, dass sich die Hochschulen in Südafrika von der ausschließlichen Verantwortung für ihre relativ schlechte IKT-Infrastruktur und Bildungsversorgung zu cloudbasierten IKT-Infrastrukturen mit "unbegrenzten" Bildungsressourcen entwickelt haben, die innerhalb und außerhalb der Institution frei, offen und leicht zugänglich sind. Obwohl mobile und soziale Medien jetzt deutlicher präsent sind als je zuvor, bleibt die Lehr- und Lernpraxis in der südafrikanischen Hochschulbildung weitgehend unverändert.
Ng’ambi et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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