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Obwohl die Produktion kreativer Produkte ein valides Maß für individuelle Unterschiede in der Kreativität liefert, setzt dieses Kriterium voraus, dass Urteile über die Kreativität eines Produkts langfristige Stabilität haben. Diese Annahme wurde mit einer Stichprobe von 496 Opern von 55 Komponisten getestet, deren Werke 332 Jahre (1607-1938) umspannten. Zusätzlich zur Untersuchung der funktionalen Beziehung zwischen anfänglicher Rezeption und aktuellem Ansehen wurde ermittelt, ob der interperiodische Konsens transhistorische Stabilität, exponentiellen Zerfall, allmählichen Attrition oder Modenzyklen aufwies. Die Rezeption durch Zeitgenossen wurde durch zwei Maße bewertet, während der aktuelle Status durch sieben alternative Bewertungen gemessen wurde. Der aktuelle ästhetische Erfolg variierte konsistent als positive monotone Funktion der anfänglichen Rezeption, aber die Beziehung änderte sich im Laufe der Zeit in zyklischer Weise. Die Ergebnisse haben wichtige Implikationen für das Studium der Kreativität in sowohl historischen als auch modernen Populationen.
Dean Keith Simonton (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.
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