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Wir untersuchten den Bindungsmechanismus von radiolabelierten, monoklonalen Anti-H-2-Antikörpern an Mausmilzzellen, um die Anzahl der H-2-Antigenmoleküle pro Zelle zu bestimmen. Gleichgewichts- und Kinetikdaten wurden detailliert nach theoretischen Modellen analysiert, die für verschiedene Bindungsmodi von Antikörpern entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Bindungsexperimenten mit drei monoklonalen IgG-Antikörpern (36-7-5, anti-Kk; 27-11-13, anti-DbDd; und 11-4-1, anti-Kk) sowie deren F(ab')2 und F(ab')-Fragmente zeigen, dass für die IgG und F(ab')2 aller drei Antikörper die monovalent und bivalent gebundenen Zustände des Antikörpers in schnellem Gleichgewicht miteinander auf der Zelloberfläche koexistieren, wobei der bivalente Zustand überwiegt. Wir zeigen, dass die relativen Anteile der monovalent und bivalent gebundenen Spezies aus Dissoziationskinetik-Experimenten geschätzt werden können und dass, sobald der Bindungsmodus des Antikörpers festgelegt ist, die Dichte der H-2-Determinanten auf der Zelloberfläche aus Gleichgewichtsbindungsdaten geschätzt werden kann. Wir schließen, dass die durchschnittliche Anzahl von H-2K- und H-2D-Molekülen auf B10.A-Milzzellen 5 X 10(4) bzw. 1,1 X 10(5) Moleküle/Zelle beträgt.
Dower et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.