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Diabetische Nephropathie ist eine der Hauptursachen für terminale Niereninsuffizienz. Es wird angenommen, dass mehrere Mechanismen, einschließlich der Aktivierung von Protein Kinase C, fortgeschrittener Glykationsendprodukte und Überexpression des Transformierenden Wachstumsfaktors (TGF)-beta, an der Pathogenese der diabetischen Nephropathie beteiligt sind. Die Bedeutung von Entzündungsprozessen in der Pathogenese diabetischer Mikrovaskulärer Komplikationen ist jedoch schlecht verstanden. Die Ansammlung von Makrophagen und die Überexpression von Leukozytenadhäsionsmolekülen und Chemokinen sind in menschlichen Nierengeweben bei Diabetes auffällig. Wir haben zuvor gezeigt, dass das interzelluläre Adhäsionsmolekül (ICAM)-1 die Makrophageninfiltration in die diabetische Niere vermittelt. In der vorliegenden Studie untersuchten wir die Rolle von ICAM-1 in der diabetischen Nephropathie, indem wir Diabetes bei ICAM-1-defizienten (ICAM-1(-/-)) Mäusen und ICAM-1(+/+) Mäusen mit Streptozotocin induzierten und die Nierenpathologie über einen Zeitraum von 6 Monaten untersuchten. Die Infiltration von Makrophagen war bei diabetischen ICAM-1(-/-) Mäusen im Vergleich zu ICAM-1(+/+) Mäusen deutlich vermindert. Die Harnalbuminausscheidung, die glomeruläre Hypertrophie und die mesangiale Matrixexpansion waren bei diabetischen ICAM-1(-/-) Mäusen signifikant geringer als bei diabetischen ICAM-1(+/+) Mäusen. Darüber hinaus waren die Expressionen von TGF-beta und Typ IV Kollagen in den Glomeruli ebenfalls bei diabetischen ICAM-1(-/-) Mäusen unterdrückt. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ICAM-1 entscheidend an der Pathogenese der diabetischen Nephropathie beteiligt ist.
Okada et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.