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Beim multiplen Myelom sind Veränderungen der serumfreien Immunglobulin-Leichtketten (FLC) ein schnellerer Indikator für das Ansprechen auf die Behandlung als intaktes Immunglobulin aufgrund ihrer kürzeren serumhalbwertszeit. In der vorliegenden Studie wurden die Veränderungen der serumfreien FLC nach autologer peripherer Blutstammzelltransplantation (PBSCT) bei 19 Patienten analysiert. Die Mehrheit der Myelom-Patienten (18 von 19) nach PBSCT zeigte einen schnellen Rückgang der FLC-Konzentrationen. Bei allen 11 von 19 Patienten mit erhöhten Tumor-FLC fiel dieser innerhalb von 48 Stunden nach hochdosiertem Melphalan. Bei Patienten mit monoklonalem intaktem Immunglobulin fiel der Tumor-FLC schneller (Median-Halbwertszeit 4,3 Tage) als das monoklonale intakte Immunglobulin (Median-Halbwertszeit 14 Tage). Die Wiederherstellung der FLC trat nach (13 von 19) oder um die Zeit der Neutrophilen-Engraftment (6 von 19) auf. Mit einer medialen Nachbeobachtungszeit von 220 Tagen nach der Transplantation haben 16 von 19 Patienten ein normales FLC-Verhältnis und 3 von 19 haben ein erhöhtes Tumor-FLC/abnormales Verhältnis. FLC-Assays lieferten einen sensiblen Monitor für Veränderungen in tumoralen und nicht-tumoralen Plasmazellen nach PBSCT. Dieser Test könnte potenziell wertvoll sein als Marker für die Chemosensitivität, als Indikator für verbleibenden Tumor und deutete die Zeit bis zum Lymphozyten-Engraftment an. Weitere Nachbeobachtungen sind notwendig, um festzustellen, ob Unterschiede in der Kinetik der FLC-Reaktionen klinische prognostische Bedeutung haben.
Pratt et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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