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Die Mikrobiota-Darm-Hirn-Achse ist ein bidirektionaler Signalmechanismus zwischen dem gastrointestinalen Trakt und dem zentralen Nervensystem. Die Komplexität des intestinalen Ökosystems ist außergewöhnlich; es umfasst mehr als 100 Billionen mikrobielle Zellen, die den Dünn- und Dickdarm bewohnen, und diese Interaktion zwischen Mikrobiota und intestinalem Epithel kann physiologische Veränderungen im Gehirn hervorrufen und Stimmung sowie Verhalten beeinflussen. Derzeit liegt der Fokus darauf, wie solche Interaktionen die psychische Gesundheit beeinflussen. Hinweise deuten darauf hin, dass intestinale Mikrobiota an neurologischen und psychiatrischen Störungen beteiligt sind. Diese Übersicht behandelt die Evidenz für den Einfluss von Darmmikrobiota auf das Gehirn und Verhalten bei Alzheimer, Demenz, Angststörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, bipolaren Störungen, schwerer Depression, Parkinson-Krankheit und Schizophrenie. Der Schwerpunkt liegt auf den Wegen, die an den intestinalen Metaboliten mikrobieler Herkunft beteiligt sind, einschließlich kurzkettiger Fettsäuren, Tryptophanmetaboliten und bakteriellen Komponenten, die das Immunsystem des Wirts aktivieren können. Wir listen auch klinische Beweise zu Prä- und Probiotika sowie zur Transplantation von fäkalem Mikrobiota als adjuvante Therapien für neuropsychiatrische Störungen auf.
Generoso et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.