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Dieser Artikel präsentiert Ergebnisse eines Aktionsforschungsprojekts, das die Strategien von Instrumentallehrern zur Förderung des Lernens von Kindern in der expressiven Musikdarstellung untersuchte. Neun Lehrer*innen und 14 Schüler*innen (im Alter von 9–15 Jahren) nahmen an diesem Projekt teil, das aus 10 Wochen Unterricht bestand. Zu Beginn und am Ende dieses Zeitraums fanden Schülerkonzerte statt und die Darbietungen wurden audioaufgezeichnet. Die teilnehmenden Lehrer*innen verwendeten verschiedene Strategien zur Verbesserung der expressiven Darbietung der Schüler*innen: Lehrer*innenbefragungen, Diskussionen, Erklärungen zu expressiven Mitteln, Gesten und Bewegungen, Singen, bildhafte Vorstellungen, Vorbildfunktion, „projizierte Darbietung“ und das Anhören eigener Aufnahmen. Laut den Lehrern waren diese Strategien im Unterricht nützlich. Die Analyse der Bewertungen der Darbietungen der Schüler*innen zeigte jedoch keine signifikante Verbesserung. Vier von fünf Schüler*innen, die ihre Ausdruckskraft verbesserten, wurden von Lehrern unterrichtet, die Befragungen und Diskussionen über musikalischen Charakter sowie Instruktionen zur Modifizierung expressiver Mittel verwendeten. Dieses Projekt beeinflusste die Praxis der teilnehmenden Tutoren, da sie sich stärker auf den Unterricht der expressiven Darbietung konzentrierten.
Henrique Meissner (Di,) untersuchte diese Frage.
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