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Dieses Papier berichtet über die Verbreitung von 20 Lebens-Traumata in der Gemeinschaft und betrachtet ihre individuelle Relevanz als Risikofaktoren für psychiatrische Störungen. Auch die ersten Hinweise auf die psychische Gesundheitsbedeutung kumulativer Widrigkeiten werden präsentiert, die durch eine Zählung der lebenslangen Exposition gegenüber einer Vielzahl potenziell traumatischer Ereignisse indexiert werden. Die Frage der Bedeutung, solche Ereignisse bei der Bewertung von Variationen im Lebensstress zu berücksichtigen, wird ebenfalls untersucht. Unsere Ergebnisse zeigen klare Zusammenhänge zwischen vielen traumatischen Ereignissen und insbesondere der akkumulierten lebenslangen Traumaerfahrung sowie sowohl psychischem Stress als auch psychiatrischen Störungen. Dass diese Zusammenhänge auch bei kontrollierter zeitlicher Priorität - und unabhängig von den Auswirkungen der elterlichen Psychopathologie - bestehen bleiben, deutet auf die kausale Relevanz großer Lebensereignisse hin und lässt den Schluss zu, dass sie eine wichtige Dimension des erhöhten Risikos für psychische Gesundheit darstellen. Aus diesen Erkenntnissen und aus den Beweisen für die Bedeutung von Traumata bei der Wiederkehr von Störungen wird argumentiert, dass das Versäumnis, solche Ereignisse zu berücksichtigen, zu einer systematischen Unterschätzung der Rolle der Stressbelastung bei der Erklärung von Variationen im emotionalen Stress und den Störungen geführt hat.
Turner et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.