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ZIEL: Die vorliegende Forschung untersucht den Einfluss von organisatorischer Entmenschlichung auf die zentrale Dimension von Burnout, nämlich emotionale Erschöpfung. Darüber hinaus untersuchen wir, wie emotionale Erschöpfung wiederum die Gesundheit der Mitarbeitenden (d.h. psychische Belastungen und körperliche Beschwerden) und die Abwanderungsabsichten beeinflusst. Mit anderen Worten haben wir die mediierende Rolle untersucht, die emotionale Erschöpfung in der Beziehung zwischen organisatorischer Entmenschlichung und Gesundheit sowie Abwanderungsabsichten der Mitarbeitenden spielt. METHODEN: Die Daten wurden anhand von Fragebögen bei einer Stichprobe belgischer Mitarbeitender gesammelt. ERGEBNISSE: Wie erwartet zeigten die Ergebnisse der Strukturgleichungsmodellanalysen, dass emotionale Erschöpfung die Beziehungen zwischen organisatorischer Entmenschlichung einerseits und der Gesundheit sowie den Abwanderungsabsichten der Mitarbeitenden andererseits mediiert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse tragen zur Literatur über Burnout bei Mitarbeitenden bei, indem sie einen neuen Prädiktor dieses Syndroms und seiner nachfolgenden Ergebnisse hervorheben.
Caesens et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.