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Dies ist eine ursprüngliche Untersuchung der wirtschaftlichen und sozialen Geschichte der Sklaverei in der afro-amerikanischen Erfahrung in Lateinamerika und der Karibik. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf den portugiesisch-, spanisch- und französischsprachigen Regionen des kontinentalen Amerikas und der Karibik. Es analysiert die neuesten Forschungen zur städtischen und ländlichen Sklaverei sowie zur afrikanischen und afro-amerikanischen Erfahrung unter diesen Regimen. Diese Themen werden sowohl historisch als auch strukturell behandelt. Der historische Abschnitt bietet eine detaillierte Analyse der Entwicklung von Sklaverei und Zwangsarbeitsystemen in Europa, Afrika und Amerika. Die zweite Hälfte des Buches beschäftigt sich mit der Art von Leben und Kultur, die die Sklaven in diesen amerikanischen Regimen erlebten. Der erste Teil des Buches beschreibt das Wachstum der Plantagen- und Bergbauökonomien, die Arbeitskraft von afrikanischen Sklaven aufnahmen, wie diese Arbeitskraft genutzt wurde und wie sich die sich verändernden internationalen wirtschaftlichen Bedingungen auf die lokale Nutzung und Verteilung der Sklavenarbeitskraft auswirkten. Besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung der Zuckerplantagenwirtschaft gelegt, die der größte Nutzer afrikanischer Sklavenarbeitskraft war und die in fast allen lateinamerikanischen Kolonien etabliert wurde. Nachdem der wirtschaftliche Kontext, in dem Sklavenarbeit angewendet wurde, festgelegt ist, verlagert sich der Fokus auf die Afrikaner und Afro-Amerikaner selbst, während sie durch dieses Sklavenregime gingen. Der erste Teil behandelt die demografische Geschichte der Sklaven, einschließlich ihrer Erfahrungen im transatlantischen Sklavenhandel und ihrer Erwartungen an das Leben in der Neuen Welt. Der nächste Teil behandelt die Versuche der afrikanischen und in Amerika geborenen Sklaven, eine tragfähige und autonome Kultur zu schaffen. Dazu gehört ihre Anpassung europäischer Sprachen, Religionen und sogar Verwandtschaftssysteme an ihre eigenen Bedürfnisse. Es untersucht auch Systeme der Kooptation und Anpassung an das Sklavenregime sowie die Art und Intensität von Sklavenwiderständen und -rebellionen. Ein separates Kapitel ist dem wichtigen und unterschiedlichen Rolle der freien Farbigen unter Sklaverei in den verschiedenen Kolonien gewidmet. Die einzigartige Bedeutung der brasilianischen freien Arbeitskraft wird betont, genauso wie die sehr ungewöhnliche Mobilität, die die freien Farbigen in den französischen Westindien erlebten. Das letzte Kapitel behandelt die unterschiedliche Geschichte der totalen Emanzipation und wie Ex-Sklaven sich in den nach der Abschaffung freier Bedingungen in ihren jeweiligen Gesellschaften anpassten. Die Muster der Integration nach der Emanzipation werden untersucht, zusammen mit den Fragen nach dem relativen Erfolg der Ex-Sklaven bei der Erlangung von Kontrolle über Land und dem Entkommen aus den alten Plantagenregimen.
Knight et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.