Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Dieser Artikel untersucht den strukturellen Zusammenhang zwischen dem langjährigen doktrinären Engagement des Völkerrechts für den Handel und seiner Unfähigkeit, entschieden im Interesse der Umwelt zu handeln. Eines der grundlegenden Rechte, die die frühen Autoren des jus gentium entdeckten, war das Recht, Handel zu treiben. Francisco de Vitoria, Alberico Gentili und Hugo Grotius zogen jeweils auf eine providentialistische Theorie des Handels zurück und wandten diese an. Die Doktrin hielt fest, dass die Vorsehung Knappheit und Überfluss über die Erde verteilte, sodass Völker nicht autark sein konnten, sondern einander suchen mussten, um zu erwerben, was ihnen fehlte. Handel, in seiner reinen Form des reziproken, gegenseitig vorteilhaften Austauschs, sollte das Mittel sein, um die getrennte Menschheit zur Freundschaft zu bringen. Die Übernahme der providentialistischen Doktrin durch diese frühen Vertreter des Völkerrechts, die von Emer de Vattel weitergeführt wurde, bereitete den Boden für das langjährige Engagement des Völkerrechts für den internationalen Handel, der (trotz aller Verzerrungen) als tugendhafte Tätigkeit angesehen wird, die dem Gemeinwohl dient. Das zusätzliche Erbe dieser Doktrin war die Etablierung einer Sichtweise der Natur als Ware. Die providentialistische Doktrin des Handels, die von den frühen Autoren des Völkerrechts angenommen wurde, bleibt in der Struktur des Völkerrechts eingebettet und kann nicht leicht verdrängt werden. Solange diese Doktrin nicht verdrängt wird, wird das Völkerrecht jedoch weiterhin in seiner Fähigkeit eingeschränkt sein, die dringende Aufgabe des Schutzes der natürlichen Umwelt anzugehen.
Ileana M. Porras (Do,) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: