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Die Einführung eines nationalen Mindestlohns stellt ein natürliches Experiment dar, bei dem der "Behandlungseffekt" je nach Bundesstaat variiert, abhängig von dem Anteil der Arbeiter, die ursprünglich weniger als das neue Minimum verdienen. Der Autor nutzt diesen Umstand, um die Auswirkungen der Erhöhung des Bundesmindestlohns im April 1990 auf die Löhne, die Beschäftigung und die Schulanmeldung von Teenagern zu bewerten. Vergleiche von gruppierten und individuellen Bundesstaatdaten bestätigen, dass der Anstieg des Mindestlohns die Löhne der Teenager erhöht hat. Es gibt keine Hinweise auf entsprechende Verluste in der Beschäftigung von Teenagern oder Veränderungen in der Schulanmeldung von Teenagern.
David Card (Do,) hat diese Frage untersucht.