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Aus der Population einer neonatologischen Intensivstation wurden 114 Säuglinge und deren Familien von der Geburt bis zum Alter von 3 1/2 Jahren verfolgt. Säuglinge, die bei der Geburt massive Hirnschäden und/oder eine schwere geistige Behinderung im Alter von 7 Monaten aufwiesen, wurden von dieser Analyse ausgeschlossen. Der Rest war überwiegend arm und nicht-weiß. Die Gruppe zeigte bis zum Alter von 15 Monaten eine normale kognitive Entwicklung. Mit 28 Monaten und danach zeigte sich ein starker Rückgang des kognitiven Status, der mit der sozialen Schicht assoziiert war. Darüber hinaus führte ernsthafte Verhaltensauffälligkeit zu beeinträchtigter kognitiver Entwicklung. Die Häufigkeit von Fehlanpassungen stand in keinem Zusammenhang mit der sozialen Schicht. Die Auswirkungen von Fehlanpassungen auf die Testergebnisse waren in allen Schichten signifikant, aber stärker für die höheren als für die niedrigeren sozioökonomischen Gruppen. Weder neurologische Pathologie (außer schweren Hirnschäden) noch Gestationsalter (zu klein für das Gestationsalter SGA vs. angemessen für das Gestationsalter AGA) hatten einen signifikanten Einfluss auf die IQ-Werte im Alter von 3 1/2 Jahren. Es wird vorgeschlagen, dass Umweltdefizite und -stress die frühe kognitive und psychosoziale Entwicklung sowohl von termingerechten als auch von frühgeborenen Säuglingen beeinträchtigen, jedoch vulnerabler für Umweltinsuffizienzen ist die letztere Gruppe als die von termingerechten Babys.
Sibylle K. Escalona (Mon,) untersuchte diese Frage.