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Wir untersuchen das Wachstum des städtischen BIP pro Kopf in der EU12 anhand von Daten für funktional definierte Städte – anstatt administrativer Regionen. Wir testen Hypothesen zur Rolle des Humankapitals, der EU-Integration und der Fragmentierung der städtischen Regierung und untersuchen die räumliche Abhängigkeit sowie Mechanismen der räumlichen Interaktion. Die Ergebnisse sind in standardisierten ökonometrischen Tests ohne Maßnahmen der räumlichen Interaktion akzeptabel, aber es besteht räumliche Abhängigkeit. Wenn Variablen, die räumliche Anpassungen widerspiegeln, einbezogen werden, sind sie statistisch signifikant und beseitigen die räumliche Abhängigkeit. Nicht nur liefern die Ergebnisse jetzt konsistente Schätzungen der Parameter, sie unterstützen auch relevante theoretische Einsichten und zeigen, dass nationale Grenzen nach wie vor bedeutende Barrieren für wirtschaftliche Anpassungen darstellen. Menschen in Europa sind klebrig, sodass es unvernünftig ist, anzunehmen, dass räumliche Unterschiede verschwinden werden. Unsere Ergebnisse implizieren auch, dass Städte in Europa ein nationales anstatt eines einzigen kontinentalen Systems bilden.
Cheshire et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.