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In der Literatur über griechische Sonderpädagog*innen gibt es nur wenige Belege für die wahrgenommenen Werte von Burnout, Arbeitszufriedenheit und arbeitsbezogenen Stressfaktoren. Die vorliegende Studie konzentrierte sich auf die genannten Themen. Eine Stichprobe von 127 griechischen Sonderpädagog*innen auf Grundschulniveau wurde mit dem Maslach Burnout Inventory, dem Employee Satisfaction Inventory und dem Inventory of Job-related Stress Factors (ein für diese Studie erstelltes Instrument) getestet. Die Ergebnisse zeigten, dass griechische Sonderpädagog*innen durchschnittliche bis niedrige Werte an Burnout berichteten. Sie gaben moderat hohe Zufriedenheit mit ihrem Job, dem Direktor und der Schulorganisation insgesamt an; zudem berichteten sie von durchschnittlicher Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen und niedriger Zufriedenheit mit Aufstiegschancen und Gehalt. Vier Faktoren im Bereich der arbeitsbezogenen Stressfaktoren wurden identifiziert: das Unterrichten in einer Mehrkategorie-Klasse, die Programmorganisation und -umsetzung, die Bewertung von Schülern und die Zusammenarbeit mit anderen Sonderpädagogen und Eltern. Die Sonderpädagog*innen empfanden keine dieser Herausforderungen als besonders überwältigend. Darüber hinaus wurden nur wenige signifikante Effekte von Alter, Geschlecht und Familienstand identifiziert. Die oben genannten Ergebnisse stimmen mit anderen Studien überein, die sich mit griechischen regulären Lehrern beschäftigt haben, welche in der Regel keine hohen Werte an beruflichem Stress erleben.
Πλατσίδου et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.