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Zweck Dieser Artikel überprüft und reflektiert über die institutionelle Forschung zur Leistungsmessung und zum -management (PMM) im öffentlichen Sektor, die in den letzten zehn Jahren entstanden ist, und diskutiert mögliche Erweiterungen dieses Forschungsgebiets. Design/Methodologie/Ansatz Der Artikel hat die Form einer reflexiven Überprüfung mit einem Schwerpunkt darauf, wie die Institutionentheorie in der PMM-Forschung im öffentlichen Sektor verwendet wurde. Erkenntnisse Obwohl die institutionelle Forschung zu PMM im öffentlichen Sektor in den letzten zehn Jahren weiter gewachsen ist, richtet sich ein Großteil dieser Forschung nach wie vor relativ einseitig auf den Einfluss bestehender Institutionen auf PMM-Praktiken und hat die konstitutiven Effekte solcher Praktiken unzureichend untersucht. Um dieses Manko anzugehen und Forschung zu fördern, die mehr Gleichgewicht auf die institutionellen Effekte von und auf PMM-Praktiken legt, wird ein Forschungsagenda skizziert, die auf einem Dialog mit der Soziologie der Bewertung und Bewertungsstudien basiert. Solche Forschung eignet sich gut dafür, aufkommende Themen in der Literatur zur Rechnungslegung und zum Management im öffentlichen Sektor zu untersuchen, die sich auf die Öffentlichkeit der Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen und Konzepte der organisatorischen Hybridität konzentrieren. Forschungsgrenzen/Implikationen Der Artikel bietet einen Ausgangspunkt für Forschungen, die eine umfassendere und dynamischere Perspektive darauf liefern können, wie PMM-Praktiken im Laufe der Zeit an der Gestaltung institutioneller Felder beteiligt sind. Originalität/Wert Der Artikel trägt weiterhin zur Weiterentwicklung einer etablierten Forschungsagenda in der Literatur zur Rechnungslegung und zum Management im öffentlichen Sektor bei und schlägt Wege zur Erweiterung dieser Forschungsagenda vor.
Sven Modell (Do,) hat diese Frage untersucht.