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Die sich entwickelnden Prozesse, die die Kulturgeschichte antreiben, sind das Ergebnis komplexer Interaktionen zwischen einer großen Anzahl von Individuen, bestimmt durch schwer quantifizierbare historische Bedingungen. Um diese Prozesse zu charakterisieren, haben wir die aggregierte intellektuelle Mobilität über zwei Jahrtausende anhand der Geburts- und Sterbeorte von mehr als 150.000 bemerkenswerten Persönlichkeiten rekonstruiert. Die Werkzeuge der Netzwerk- und Komplexitätstheorie wurden dann verwendet, um charakteristische statistische Muster zu identifizieren und die kulturelle sowie historische Relevanz von Abweichungen zu bestimmen. Das resultierende Netzwerk von Orten bietet eine makroskopische Perspektive der Kulturgeschichte, die uns hilft, kulturelle Erzählungen Europas und Nordamerikas mithilfe großflächiger Visualisierung und quantitativer dynamischer Werkzeuge nachzuvollziehen und historische Trends kultureller Zentren über den Rahmen spezifischer Ereignisse oder enger Zeitintervalle abzuleiten.
Schich et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.