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Die Entwicklung digitaler Fähigkeiten für alle ist ein zentrales Anliegen vieler Bildungspolitiken weltweit. Trotz der erheblichen Aufmerksamkeit für die Natur und Eignung solcher Politiken, die auf junge Menschen abzielen, gab es weit weniger Fokus auf digitale Fähigkeiten, die sich an Erwachsene richten. Dieser Artikel trägt zu dieser Literatur bei. Er skizziert die aktuellen Politiken für digitale Fähigkeiten in England. Nachdem dieser Hintergrund etabliert wurde, analysiert er 30 Interviews mit digital kompetenten Erwachsenen aus einkommensschwachen Verhältnissen zu ihren Erfahrungen beim Lernen, das Internet zu nutzen. Dabei hebt der Artikel hervor, dass eine enge und instrumentelle Agenda für digitale Fähigkeiten in der Erwachsenenbildung entsteht, die von den Bedürfnissen des kommerziellen Sektors getrieben wird und im krassen Gegensatz zu den Erfahrungen, Motivationen und Hoffnungen von Erwachsenen steht, die digitale Technologien lernen und nutzen. Die Neurahmen digitaler Fähigkeiten als Teil einer breiteren Erwachsenenbildungsagenda könnte einen Weg bieten, die Entwicklung der digitalen Kompetenzen zu fördern, die Einzelne anstreben.
Rebecca Eynon (Sat,) hat diese Frage untersucht.