Key points are not available for this paper at this time.
Ziele: Diese Studie hatte zum Ziel, die Einstellungen und Wahrnehmungen zu Plagiaten unter Medizinstudenten in Saudi-Arabien zu bestimmen. Methoden: Diese Querschnittsstudie wurde zwischen April und Mai 2018 an drei medizinischen Fakultäten in Riad, Saudi-Arabien, durchgeführt und umfasste Medizinstudenten, die dort eingeschrieben waren. Der zuvor validierte Fragebogen zur Einstellung gegenüber Plagiaten wurde verwendet, um die Zustimmung (d. h. eine positive Einstellung) und Ablehnung von Plagiaten (d. h. eine negative Einstellung) unter Medizinstudenten zu bewerten. Darüber hinaus wurde untersucht, ob die Teilnahme an Kursen zum medizinischen Schreiben oder zu medizinischen Ethik einen Einfluss auf die Einstellungen der Medizinstudenten zu Plagiaten hatte. Ergebnisse: Insgesamt nahmen 551 Studenten an der Studie teil (Antwortquote = 73,5 %). Es wurde eine signifikante Assoziation zwischen den durchschnittlichen negativen und positiven Einstellungswerten und dem Notendurchschnitt (GPA; P = 0,004 und 0,007) gefunden. Studenten, die an Kursen zur medizinischen Ethik teilnahmen, hatten höhere durchschnittliche negative Einstellungswerte im Vergleich zu Studenten, die an solchen Kursen nicht teilnahmen (Odds Ratio = 2,369, 95 % Vertrauensintervall: 1,540–3,645; P < 0,001). Schlussfolgerung: Die Mehrheit der in dieser Studie einbezogenen Medizinstudenten in Saudi-Arabien zeigte eine stark negative Einstellung gegenüber Plagiaten. Ein höherer GPA, die Erstellung eines veröffentlichten Manuskripts und die Teilnahme an Kursen zur medizinischen Ethik waren mit negativen Einstellungen gegenüber Plagiaten unter Medizinstudenten assoziiert. Schlüsselwörter: Plagiat; Einstellung; Querschnittsstudie; Medizin; Medizinstudenten; Saudi-Arabien.
Alhadlaq et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.