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Aktuelle Konfigurationsmanagementsysteme fördern Arbeitsbereiche, die Entwickler voneinander isolieren. Diese Isolation ist sowohl gut als auch schlecht. Sie ist gut, weil Entwickler ihre Änderungen ohne Einmischung durch gleichzeitig von anderen Entwicklern vorgenommene Änderungen durchführen können. Sie ist schlecht, weil das Unwissen darüber, welche Artefakte parallel verändert werden, regelmäßig zu Problemen führt, wenn Änderungen von Arbeitsbereichen in ein zentrales Konfigurationsmanagement-Repository übertragen werden. Das Überwinden der schlechten Isolation, während die gute Isolation erhalten bleibt, ist eine Frage des Bewusstseins der Entwickler, ein Thema, das von der Disziplin des Konfigurationsmanagements traditionell ignoriert wurde. Um diese Lücke zu schließen, haben wir Palantir entwickelt, ein neuartiges Tool zur Bewusstseinsförderung von Arbeitsbereichen, das bestehende Konfigurationsmanagementsysteme ergänzt, indem es Entwicklern Einblick in andere Arbeitsbereiche bietet. Insbesondere informiert das Tool einen Entwickler darüber, welche anderen Entwickler welche anderen Artefakte ändern, berechnet ein einfaches Maß für die Schwere dieser Änderungen und zeigt die Informationen grafisch in einer konfigurierbaren und allgemein nicht aufdringlichen Weise an. Um die Nutzung von Palantir zu veranschaulichen, demonstrieren wir, wie es mit zwei repräsentativen Konfigurationsmanagementsystemen integriert wird.
Sarma et al. (Mi.) untersuchten diese Frage.