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Minimale Resterkrankheit (MRD) hat eine bedeutende Rolle im Management der akuten lymphoblastischen Leukaämie (ALL) bei Kindern und Erwachsenen aufgrund ihres hohen prognostischen Wertes erlangt. Mehrere Studien haben den starken Zusammenhang zwischen MRD und Rückfallrisiko bei der ALL in Kindheit und Erwachsenenheit nachgewiesen, unabhängig von der verwendeten Methodik. MRD wird mittlerweile in klinischen Studien zur Risikoeinstufung und zur Unterstützung des klinischen Managements eingesetzt. Eine negative MRD zu frühen Zeitpunkten kann als Möglichkeit betrachtet werden, die Behandlungsbelastung bei Patienten zu verringern, die mit weniger intensiven Regimen wahrscheinlich geheilt werden können. Auf der anderen Seite definieren hohe MRD-Werte zu späten Zeitpunkten (Ende der Konsolidierung) ALL-Subgruppen, die eine Untersuchung effektiverer Behandlungen verdienen. Die Prädiktivität von MRD als Maß für die Medikamentenreaktion in vivo eröffnete neue Perspektiven für dessen Verwendung in klinischen Entscheidungen, um risikobasierte Behandlungen zu ermöglichen und möglicherweise als Surrogat für die Wirksamkeit bei der Bewertung neuartiger therapeutischer Ansätze zu dienen.
Cazzaniga et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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