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Behinderung ist eine zutiefst relationale Kategorie, geprägt von sozialen Bedingungen, die eine volle Teilnahme an der Gesellschaft ausschließen. Was in verschiedenen soziokulturellen Kontexten als Beeinträchtigung zählt, ist äußerst variabel. Kürzlich haben neue Ansätze von Behindertenforschern und Aktivisten gezeigt, dass Behinderung nicht nur im Körper verankert ist, sondern durch die sozialen und materiellen Bedingungen geschaffen wird, die die volle Teilnahme derjenigen, die als atypisch gelten, "behindern". Historisch wurden anthropologische Studien zur Behinderung oft intellektuell segregiert und als das Gebiet von Medizin und angewandter Anthropologie betrachtet. Wir zeigen die wachsende Einbeziehung von Behinderung in die Disziplin auf ihren eigenen Bedingungen, indem wir die sozialen, aktiven, reflexiven, erfahrungsbasierten, narrativen und phänomenologischen Dimensionen des Lebens mit bestimmten Beeinträchtigungen einbringen. Wir stellen uns eine breite Zukunft für kritische anthropologische Studien zur Behinderung vor und argumentieren, dass dieses Thema als universeller Aspekt des menschlichen Lebens grundlegend für das Feld sein sollte.
Ginsburg et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.